Vortragsveranstaltung: „Hundert Jahre Deutsch-Türkischer Freundschaftsvertrag (1924-2024) – Alte ‚Waffenbrüder‘ erfinden sich neu“

Der Deutsch-Türkische Vertrag markierte eine tiefe Zäsur und einen Neubeginn in den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. Die militärische Niederlage der beiden "Waffenbrüder" des Ersten Weltkriegs bedeutete zugleich deren Übergang von der monarchischen zur republikanischen Staatsform.

Außenpolitisch galt es, einen Platz in einer sich neu ordnenden internationalen Gemeinschaft zu finden. Die Beziehungen zwischen beiden jungen Staaten waren sowohl von Erinnerungen an alte Kameradschaft wie von divergierenden Interessen geprägt. Seither haben Divergenz und Gemeinsamkeit dazu beigetragen, auch zeitweilig starke Turbulenzen in den Beziehungen durchzustehen und immer wieder gemeinsam Lösungen für Herausforderungen zu finden.

Der Blick auf den Vertrag von 1924 verdeutlicht die historische Tiefe und Bedeutung der deutsch-türkischen Freundschaft und bietet wertvolle Perspektiven für die heutige Beziehung zwischen beiden Ländern.

21. Februar 2026
Konzert der Band „Anatolian Goes Jazz“
21. Februar 2026
Inhaftierung des DW-Türkçe-Reporters Alican Uludağ Wir nehmen die Inhaftierung des DW-Türkçe-Reporters Alican Uludağ mit großer Sorge zur Kenntnis. In einem demokratischen Rechtsstaat sind Meinungsfreiheit und Pressefreiheit grundlegende Prinzipien. Wenn kritische Tweets oder Berichterstattungen zur Inhaftierung von Journalisten führen, hat ein Staat diese Werte und Prinzipien offenkundig aufgegeben. Wir als Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. werden genau hinsehen, was mit Herrn Uluddağ nun passiert und erwarten, dass ein mögliches Verfahren gegen ihn nach allen Maßstäben der Rechtstaatlichkeit, transparent und fair geführt wird. Wir erklären uns solidarisch mit der Deutschen Welle und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, das Journalistinnen und Journalisten schützen sollte. Inhaftierungen wie die von Herrn Uludağ sind gänzlich inakzeptabel und schaden den deutsch-türkischen Beziehungen.
13. November 2025
Am 25. Juni hat die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. ins Haus für Poesie in Berlin eingeladen
Eine Frau und ein Mann posieren in einem Innenraum. Der Mann trägt Anzug und Krawatte. Die Frau trägt ein Kleid und hat eine Handtasche.
10. Juli 2025
Am 25. Juni hat die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. ins Haus für Poesie in Berlin eingeladen
Plakat: Auszeichnung „Erfolgreichste Frau des Jahres“, mit Darstellungen von Frauen aus verschiedenen Bereichen.
10. Juli 2025
Unternehmerinnen-Preis hebt migrantische Erfolgsgeschichten hervor
Stadtbild mit einer türkischen Flagge, die von einem weißen Turm weht, Booten und Gebäuden.
19. März 2025
Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. verurteilt die Festnahme des Istanbuler Oberbürgermeisters, Ekrem Imamoglu und spricht ihm sowie seiner Partei der CHP ihre  volle Solidarität aus.
Ein Mann präsentiert vor Publikum, im Hintergrund ein großes Fenster.
16. Juli 2024
Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. (DTG) veranstaltete ein Event zum Thema "Jüdisches Leben in der Türkei – autobiographische Erfahrungen". Moderiert wurde die Veranstaltung vom DTG-Präsidenten und SPD-Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmetoğlu.
Ein Mann in blauem Hemd und Blazer steht in der Nähe einer Treppe.
24. April 2024
Der erdrutschartige Sieg der türkischen Opposition ist ein „Lebenszeichen der Demokratie“, schreibt Gastautor und SPD-Politiker Macit Karaahmetoğlu. Für Erdogan habe sich alles verändert.
Ein Mann im Anzug spricht an einem Tisch mit einer Frau, einem Mikrofon und Wasser.
7. November 2023
Analyse der Präsidentschaftswahlen 2023 in der Türkei - Wie steht es um die zukünftigen Beziehungen zwischen Europa und der Türkei?
Vier Männer in Anzügen sitzen und nehmen an einer Podiumsdiskussion teil. Sie befinden sich in einem Innenraum vor einer Kulisse mit Schildern.
7. November 2023
Arbeitsmigration aus der Türkei